Gedenken an Reichspogromnacht am 9. Nov

Kirchen und Schulen gestalten das Gedenken an die Verfolgung und Ermordung von jüdischen Menschen in Jülich.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde auch die Synagoge in Jülich geschändet. Daran erinnern dieses Jahr wieder die evangelische und katholische Kirche sowie verschiedene Schulen aus Jülich bei einer Gedenkveranstaltung am Sonntag, 9. November um 17 Uhr.

Beginn ist „An der Synagoge“, vor dem Haus, wo die Synagoge stand und heute die Gedenktafel hängt. Anschließend zieht ein Schweigegang zum Mahnmal für die ermordeten Juden und Jüdinnen des Jülicher Landes am Propst-Bechte-Platz.

Für die Veranstalter: Pfarrer Hans-Otto von Danwitz

Wann: Sonntag, 9. November 2025, 17:00 Uhr

Startpunkt: An der Synagoge 

Ökumenischer Gottesdienst auf dem Stadtfest

In der Bibel wird reichlich gebaut – besser auf Felsen als auf Sand. Nicht nur Altäre und am Haus Gottes auch Städtebau ist Thema: „Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht“, heißt es schon im 1. Buch Mose. Eine direkte Verbindungslinie zieht der ökumenische Ausschuss zum Jülicher Architekten Alessandro Pasqualini, der Namensgeber und Pate des Zeitsprung Festivals ist. In einem ökumenischen Gottesdienst werden die Pfarrer Hans-Otto von Danwitz und Udo Lenzig einen Blick auf Pasqualini und den biblischen Baumeister Salomo werfen. „Von Tempel- und Festungsbaumeistern“ ist in diesem besonderen Gottesdienst zu erfahren.

Den musikalischen Part zum Gottesdienst übernimmt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinden Jülich-Linnich unter der Leitung von Thorsten Fuhrmann.

Herzliche Einladung zum ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, den 3. August 2025 um 10:00 Uhr auf dem Schlossplatz.

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

(aus Brief des Paulus an die Korinther – 1. Kor 3,16)