Ökumenischer Kreuzweg 2026 „Hier fängt Zukunft an“

Ökumenischer Kreuzweg auf die Sophienhöhe 2026

Das gemeinsame Begehen des ökumenischen Kreuzweges auf die Sophienhöhe ist eine Tradition, die schon viele Jahre zurückreicht. Kreuzwege sind eine gute Möglichkeit, sich auf die Passionszeit vorzubereiten. Sich der Bedeutung von Tod und Auferstehung von Jesus Christus bewusst zu machen. Auf dem Kreuzweg nehmen wir betend und betrachtend den Leidensweg Jesu Christi in den Blick.

Der Vorbereitungsgruppe aus den Kirchen Jülichs lädt Sie und Euch, Groß und Klein ein zu einem ökumenischen Kreuzweg auf die Sophienhöhe, den wir gemeinsam unter die Füsse nehmen wollen am

Karfreitagmorgen, den 3. April 2026 um 09.30 Uhr

Treffpunkt:
Parkplatz an der Sophienhöhe bei Stetternich (ehemalige Grillhütte / Lotsenstelle 43).

Wir greifen das Leitwort aus der aktuellen Misereor Fastenaktion „Hier fängt Zukunft an“ auf und nutzen den Entwurf der Misereor-Erwachsenenkreuzweg 2026. Passt denn das Wort „Zukunft“ in die Passionsgeschichte, in Leid und Tod Jesu, in den Unfrieden unserer Zeit und im Mühsal des Alltags? Die Besinnung auf den Kreuzweg Jesu ist manchmal herausfordernd. Doch gerade der Blick auf Jesus zeigt, dass Gott die Welt so sehr liebt, dass er seinen eigenen Sohn dahin gab, damit alle, die an ihn glauben, gerettet werden. Selbst der Kreuzweg ist ein Weg hin zum Leben. Damals. Und heute. Und jetzt. Eine neue Perspektive tut sich auf: Hier – hier am Kreuz – fängt Zukunft an.

ök. Kreuzweg 2025, eine Station

Wir gehen den Kreuzweg Jesu nach in dem Wissen, dass Jesus immer den Menschen zugewandt ist. Gerade denen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die mühselig und beladen waren, die am Körper, Geist und Seele gebrochenen, diesen Menschen galt sein heilendes Handeln. Er sprach mit Frauen auf Augenhöhe und ließ die Kinder zu sich kommen. Die Kranken machte er gesund und die Gebundenen setzte er frei.

Seine tiefe Anteilnahme am Schicksal des Menschen geht noch weiter. Weiter bis zum Kreuz auf Golgatha.

„Herr Jesus Christus,
mit dir machen wir uns auf den Weg. Du bist bei uns. Wir bedenken dein Leiden und deinen Tod. Du hast das Kreuz auch für uns auf dich genommen. Wir bringen heute unsere eigene Not mit, halten inne und sehen die menschlichen Sorgen und das Leid unserer Tage. Begleite uns auf diesem Weg: mach uns wach und aufmerksam für die vielfältigen Kreuzwege um uns herum und führe uns hinein in deine Zukunft, wo das Leben in Fülle endlos ist. Amen.“